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Dokumentation über dem Umgang der Deutschen Bundespost mit Atomgegnern im Landkreis Lüchow-Dannenberg
| Author | BIU |
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| Classification | 2.01.2.30/07 (GERMANY - ANTI-NUCLEAR MOVEMENT - REPRESSION) |
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Es begann mit ,,Gorleben soll leben". Am 22.2.1977 benannte Niedersachsens Ministerpräsident Ernst Albrecht Gorleben als vorläufigen Standort für eine WAA, für ein Zwischenlager und für ein Endlager für radioaktiven Müll. Innerhalb und außerhalb dieses Landkreises Lüchow- Dannenberg formierte sich ein starker Widerstand gegen die Atomprojekte, sodaß der Ministerpräsident 1979 den Bau einer WAA in Gorleben für politisch nicht durchsetzbar erklärt. Höhepunkt des Widerstandes ist im Mai 1980 die Errichtung eines Hüttendorfes auf dem Bohrplatz 1004, die Ausrufung einer Republik Freies Wendland und die massive Räumung des Bohrplatzes durch eine Übermacht nicht nur niedersächsischer Bereitschaftspolizei und BGS. Im Rahmen dieser Räumung wurde gleichzeitig die fast totale Absperrung des Landkreises Lüchow-Dannenberg an den Einfallstraßen erfolgreich geprobt. Im Jahre 1979 wurde erstmals auch die Deutsche Bundespost in diesem Landkreis aktiv gegen Atomkraftgegner. Etwa 600 Briefe der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg wurden von der Beförderung der Post ausgeschlossen, weil sie als Absender die Aufschrift trugen
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