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Alkem

AuthorAlkem
Date
Classification 2.01.8.70/03 (GERMANY - HANAU - NUKEM/ALKEM/KWU (SIEMENS))
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Der nukleare Brennstoffkreislauf und die ALKEM

Schon lange hat man erkannt, daß es lohnt, wertvolle Stoffe z.B. Metalle aus 
Abfällen wiederzugewinnen und rückzuführen, um die Reserven zu schonen und 
Energie zu sparen. Auch die Kernenergie ist darauf angelegt, ihren spezifischen und 
wertvollen Energieträger Uran optimal zu nutzen, indem die spaltbaren Stoffe durch 
die Schließung des Brennstoffkreislaufes rückgeführt werden. Dies ist besonders für 
die Bundesrepublik Deutschland von großer Bedeutung, da sie nur über geringe 
eigene Uranreserven verfugt

In dem sogenannten nuklearen Brennstoffkreislauf hat die ALKEM GmbH, die 1963 
gegründet wurde, eine wichtige Schlüsselstellung. Hier wird Plutonium aus dem 
Wiederaufarbeitungsprozeß zusammen mit Uran zu Mischoxidbrennstoff verarbeitet.
Der Brennstoff wird in Hüllrohren eingeschlossen und je nach Plutoniumgehalt in 
Leichtwasserreaktoren oder Schnellen Brutreaktoren eingesetzt. Diese 
plutoniumhaltigen Brennelemente werden zusammen mit solchen, die nur mit 
Uranoxid gefüllt sind, in den Reaktoren verwendet. Wenn diese im Reaktor etwa 
4 Jahre lang Wärmeleistung abgegeben haben, beginnt die Entsorgung. Nach einer 
Zwischenlagerung werden das noch nicht verbrauchte Uran und das entstandene 
Plutonium in einer Wiederaufarbeitungsanlage von den Spaltprodukten abgetrennt. 
Letztere werden dauerhaft konditioniert und endgelagert Das abgetrennte Plutonium 
wird der Mischoxidfabrikation wieder direkt zugeführt. Das Uran kann mit oder 
ohne Anreicherungsprozeß je nach Nutzungsstrategie weiterverwendet werden. 
Der nukleare Brennstoffkreislauf hat sich so geschlossen.

Die ALKEM GmbH leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer
modernen und leistungsfähigen Plutoniumtechnologie, zur vollständigen 
Ausnutzung wichtiger Primärenergieträger, zur Schonung unserer Energiereserven 
und zur Entsorgung durch Schließung des Brennstoffkreislaufes.

Gesellschafter der Alkern GmbH:
Kraftwerk Union AG (60%) und NUKEM GmbH (40%)

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