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Sicherheit und Strahlenschutz
| Author | KfK Karlsruhe |
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| Classification | 2.01.9.50/01 (GERMANY - KARLSRUHE) |
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1. Einleitung In der kerntechnischen Industrie werden, auch im Routinebetrieb, bestimmte Mengen radioaktiver Substanzen freigesetzt. Diese Substanzen erzeugen bei ihrem Zerfall ionisierende Strahlung. Die radioaktiven Substanzen, auch Radionuklide genannt, können in die Biosphäre gelangen und durch die ionisierende Strahlung den menschlichen Körper belasten. Die Bestrahlung erfolgt von außen (extern) und, wenn die Radionuklide über Atmung und/oder Nahrungsaufnahme in den menschlichen Körper gelangen, von innen (intern). In der Medizin werden zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken ebenfalls Radionuklide in den Körper gebracht bzw. der Körper, vor allem durch die Anwendung von Röntgenstrahlen, extern bestrahlt. Die ionisierende Strahlung ist eine den Menschen potentiell gefährdende Umwelteinwirkung. Sie ist eine von vielen. Obwohl sie von allen bisher bekannten am besten erforscht wurde, ist sie doch die am meisten gefürchtete. Deshalb steht ein Teil der Öffentlichkeit der friedlichen Nutzung der Kernenergie und der Anwendung ionisierender Strahlung in Medizin und Technik besorgt oder ablehnend gegenüber. Indessen war die Menschheit schon immer einer beträchtlichen Strahlenbelastung aus natürlichen Quellen ausgesetzt. Die natürliche Strahlenbelastung ist deshalb ein geeigneter Maßstab, an dem die durch den Menschen verursachte Strahlenbelastung gemessen werden kann.
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