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Sicherheit und Umweltauswirkungen eines Lagers für Uranhexafluorid - und Urankonzentrat Bei Leese (1983)

AuthorGruppe Ökologie Hannover
DateJune 1983
Classification 2.01.9.90/03 (GERMANY - OTHER FACILITIES)
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Sicherheit und Umweitauswirkungen eines Lagers für Uranhexafluorid und 
Urankonzentrat bei Leese.

Auf den Antrag vom 23. 6. 1980 wurde der Firma Transnuklear GmbH, Hanau 
vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hannover mit Bescheid vom 24. 11. 1982 
genehmigt, radioaktive Stoffe auf 10 Jahre befristet zu lagern, und zwar:

alternativ
1. Uranhexafluorid (abgereichert, maximal 0,4% U 235) 2500,2 t
und Urankonzentrat (aufbereitetes Uranerz; Yellow cake, 
maximal 75 % u3o8 natur) 2340 t

oder
2. Urankonzentrat 5850

Eigenschaften der zu lagernden Stoffe

Urankonzentrat ist eine chemisch wie physikalisch gesehen im vergleich zu 
Uranhexafluorid träge Substanz. Eine Verbreitung des Urankonzentrats könnte 
in nennenswertem Ausmaß nur durch massive Einwirkung von außen 
(Explosionen o. ä.) hervorgerufen werden.

Uranhexafluorid (UF6) hingegen ist sehr flüchtig und sowohl radiologisch als auch 
chemisch sehr giftig. Bei Zimmertemperatur ist dieser farblose Stoff fest, weist 
jedoch schon einen Dampfdruck von 0,11 bar auf. Unter Atmosphärendruck 
sublimiert es bei 56°C, d. h. es geht vollständig und direkt in den gasförmigen 
Zustand über. Ab einem Druck von 1,5 bar schmilzt das UF6, und zwar be1 64 c. 
Dabei nimmt das Volumen um 35 % zu.

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