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Atomenergie - eine Sackgasse! (2000)
| Author | WISE, NIRS |
| Date | November 2000 |
| Classification | 6.01.0.00/220 (GENERAL) |
| Front |
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From the publication:
ATOMKRAFT IM 21. JAHRHUNDERT: DER ANFANG VOM ENDE Ein halbes Jahrhundert sind die Versprechungen nun her, dass Atomkraft beinahe kostenlos sei, und dazu sicher, zuverlässig und unerschöpflich. Wo stehen wir nun, nach 50 Jahren Investitionen in die Kernenergie? Tatsächlich hat sich keine dieser Versprechungen erfüllt. Heute ist klar, dass Atomenergie alles andere als billig und ihre Zuverlässigkeit fragwürdig ist, und dass es sich in keiner Weise um eine unerschöpfliche Enerquiequelle handelt. Und was einem schon der gesunde Menschenverstand sagt, spiegelt sich auch in dem Bild wider, das die Situation der Atomindustrie weltweit bietet: der Niedergang hat begonnen. Ende der 90er Jahre gab es erstmals eine Verringerung der nuklearen Netzkapazität, gleichzeitig mit dem zahlenmäßigen Rückgang der Atomkraftwerke in Betrieb. Ende 1999 waren laut Statistik 436 Kernkraftwerke in 32 Ländern am Netz.Wenn man den Zahlen glaubt, die von der IAEA (International Atomic Energy Agency), dem Uranium Information Center, dem Nuclear Energy Institute und anderen Befürwortern der Atomenergie präsentiert werden, könnte man annehmen, dass sehr viel mehr Atommeiler ans Netz gehen sollen. Die Atomlobby veröffentlicht immer wieder Statistiken, die auf sehr optimistischen Einschätzungen beruhen, was den geplanten Zeitpunkt des Netzanschlusses angeht. In mehr als 80 % aller Fälle verzögert sich jedoch der Netzanschluss gegenüber der Planung der Kraftwerksbetreiber, und zwar im Durchschnitt um 5 Jahre.
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