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Sanierung von Altlasten des Uranabbaus (1992)

AuthorBI gegen Uranabbau, Peter Diehl
DateFebruary 1992
Classification 6.01.2.20/39 (URANIUM - MINING / PRODUCTION / STOCKS / PRICES)
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VORWORT

Seit dem Fall der Grenzen wird in vielen Ländern Europas eine besondere 
Hinterlassenschaft des Kalten Krieges entdeckt: Die Folgen des zunächst 
ausschließlich für die Atombombenproduktion durchgeführten Uranbergbaus. 
Große Landstriche wurden bei der Suche nach dem strategischen Material 
rücksichtslos umgewühlt, riesige Halden und Schlammdeponien wurden für die 
bei Abbau und Verarbeitung des Erzes anfallenden strahlenden Abfälle angelegt. 
Mit dem Ende des Kalten Krieges wird Uran nur noch für den Bedarf der 
Atomkraftwerke benötigt und viele Bergwerke schließen. Nun herrscht 
allenthalben Ratlosigkeit vor, wie mit diesen Hinterlassenschaften umzugehen ist.
Die USA standen vor dem gleichen Problem schon in den siebziger Jahren. Dort 
war seit Ende des Zweiten Weltkrieges soviel Uran für die Atombombe abgebaut 
worden, daß der Bedarf für militärische Zwecke damit auf lange Sicht gedeckt war 
und Uran nur noch für den schnell wachsenden Bedarf der Atomkraftwerke benötigt 
wurde. Zu diesem Zeitpunkt bereits war das Problem der Altlasten des Uranabbaus 
unübersehbar geworden. Insbesondere die bei der Erzautbereitung angefallenen 
radioaktiven Schlämme (engl.tailings) riefen Besorgnis hervor.

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