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Reaktoren für Kernkraftwerke (1984)
| Author | DAtF |
| Date | July 1984 |
| Classification | 6.01.2.30/08 (TECHNICAL - NUCLEAR POWER PLANTS) |
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From the publication:
Reaktoren für Kernkraftwerke 1. Einführung Nach einer Bilanz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) aus dem Jahr 1982 sind in den IAEO-Mitgliedsstaaten 281 Kernkraftwerke mit einer Kapazität von mehr als 161000 Megawatt (MWe) in Betrieb; sie produzierten 1982 rund 10 Prozent der auf der ganzen Welt verbrauchten Elektrizität. Einen überragenden Anteil von nahezu 90% an dieser Leistung haben zur Zeit die Leichtwasserreaktoren. Leichtwasserreaktoren haben sich gegenüber anderen Reaktorkonzepten, vor allem aufgrund ihres relativ einfachen Aufbaus und ihrer starken Anlehnung an die konventionelle Kraftwerkstechnik am besten durchgesetzt und damit gezeigt, daß - die Kernspaltung eine neue Energiequelle für eine wirtschaftliche Stromerzeugung darstellt - unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Umweltaspekten Kernkraftwerke Vorteile gegenüber Anlagen auf fossiler Brennstoff-Basis aufweisen - die - kurz- oder langfristig – bevorstehenden Engpässe an fossilen Brennstoffen für die Energieversorgung durch einen Ausbau der Kernkraft überwindbar sind Die Brennstoff-Basis der heutigen Leichtwasserreaktoren ist Uran-236, von dem Reserven in der Größenordnung der fossilen Brennstoff-Vorkommen vorhanden sind. Mit Kernkraftwerken können langfristig Engpässe in der Energieversorgung jedoch nur dann vermieden werden, wenn eine zweite "Reaktor-Generation" zur Verfügung steht, um die vorhandenen Kernbrennstoffe besser auszunutzen bzw. neue zu erschließen. Dafür eignen sich die natriumgekühlten Schnellbrüter sowie die heliumgekühlten Hochtemperaturreaktoren. Sie werden daher als fortgeschrittene Reaktoren bezeichnet. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit Technik und Anwendung der Druck- und Siedewasserreaktoren (Sammelbegriff: Leichtwasserreaktoren) sowie der Schnellbrüter und Hochtemperaturreaktoren (Sammelbegriff: fortgeschrittene Reaktoren).
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