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Tschernobyl: 15 Jahre danach (2001)
| Author | W.Bauer, A.Lobe |
| Date | 2001 |
| Classification | 2.34.8.10/94 (CHERNOBYL ACCIDENT - CONSEQUENCES SURROUNDINGS - GENERAL) |
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From the publication:
Tschernobyl: 15 Jahre danach Die Angst in einer Handvoll Staub (nach "The Waste Land" von T. S. Eliot: "I will show you fear in a handful of dust") "Tschernobyl: Die Angst in einer Handvoll Staub" ist eine Reportage über die ehemaligen Bewohner Tschernobyls, die seit einigen Jahren illegal in die Sperrzone zurückkehren, um dort wieder ihre alten Liegenschaften in Besitz zu nehmen. Da diese Menschen meist schon recht alt sind, werden sie vom zuständigen Katastrophenschutz-Ministerium stillschweigend geduldet. Sie verfügen in der Regel nur über sehr kleine Renten, die auch nicht immer pünktlich ausbezahlt werden. Deshalb, und auch weil sie wieder in ihren gewohnten Zusammenhängen leben wollen, ernähren sich die Rücksiedler von selbst angebauten Feldfrüchten, Gemüse, Pilzen und Fisch – alles hoch radioaktiv belastet. Text und Bilder sind während eines 7 -tätigen Aufenthalts Mitte Dezember 1999 in den beiden Sperrzonen um das Kernkraftwerk Tschernobyl entstanden und wurden im Oktober 2000 im Frauenmagazin "Brigitte" veröffentlicht. Die Reportage entstand mit finanzieller Unterstützung der deutschen Sektion der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung). Im Anhang dokumentieren wir den wissenschaftlichen Beitrag "15 Jahre Tschernobyl, Atomenergie und die Folgen" von Christine Frenzel vom Otto-Hug-Strahleninstitut.
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