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Plädoyer für eine Ökologische Linke Opposition (1992)
| Auteur | Jutta Ditfurth |
| Datum | 1992 |
| Classificatie | 2.01.1.40/04 (DUITSLAND - OPINIE - REST) |
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Uit de publicatie:
Die gemeinsamen Wurzeln der Destruktivkräfte Gen- und Atomtechnologie Im August 1956 tagten zwei Kongresse in Kopenhagen. An den I. Internationalen Kongreß für Humangenetik schloß sich direkt der WHO- Kongreß Effect on Radiation on Human Heredity (Strahlenwirkung auf menschliche Erbanlagen) an. Die Wissenschaftler beider Kongresse kamen überein: »Wenn die öffentliche Meinung den Entwicklungen auf dem Gebiet der Kernenergie positiv gegenüberstehen soll. dann muß die Allgemeinheit darauf vertrauen können. daß die Forschungen, welche für ihre zukünftige Gesundheit und die ihrer Kinder wichtig sind, einen gleichrangigen Platz einnehmen." Womit die vereinigten Wissenschaftler Meinten, daß die »experimentalgenetische und vor allem die humangenetische Forschung« dringend einer noch stärkeren Förderung bedürfe. Diese Aussage zeigt die eng miteinander verknüpften Interessen an der Atom- und der Gentechnologie. Erstens: Die Menschen sollen der Atomenergie »positiv gegenüberstehen<<. Zweitens: Gesundheitsforschung. gemeint war damit die humangenetische Forschung, soll einen »gleichrangigen Platz« neben der hochgeförderten Atomtechnologie einnehmen. Von der Gentechnologie erwarteten die Wissenschaftler die Reparatur des von der Atomtechnologie angerichteten Schadens an der menschlichen Gesundheit. Eine gefährliche Illusion. denn gentechnische »Reparaturen« sind keine Hilfe. sondern lösen neue biologische Kettenreaktionen aus. Für deren »Beherrschung« dürfen anschließend ruhmsüchtige, wissenschaftlichem Ehrgeiz skrupellos verfallene WissenschaftlerInnen neue vermeintliche Reparaturtechniken erfinden, zu ihrem Ruhm. für Nobelpreise und den Profit ihrer Geldgeher.
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