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Salzberger Asse-Forschung für die Endlagern
| Auteur | GSF |
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| Classificatie | 2.01.4.20/01 (DUITSLAND - AFVAL - ASSE) |
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Uit de publicatie:
Vorwort Die Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF) ist unter den 13 Großforschungseinrichtungen in der Bundesrepublik Deutschland das Zentrum für Forschung auf den Gebieten Umwelt und Gesundheit. Gemäß ihrem Ziel, Forschung zum Schutz des Menschen und seiner Umwelt zu betreiben, wurde die Frage der Entsorgung von radioaktiven Abfällen bereits Anfang der 60er Jahre in das Forschungsprogramm aufgenommen. Seit 1965 untersuchen die Wissenschaftler des Instituts für Tieflagerung der GSF in dem ehemaligen Salzbergwerk Asse bei Wolfenbüttel Möglichkeiten und Risiken der Endlagerung radioaktiver Abfälle in Salzformationen. Für schwach- und mittelradioaktive Abfälle wurde die technische Realisierbarkeit der von der GSF entwickelten Einlagerungskonzepte im Verlauf der 70er Jahre demonstriert. Die Arbeiten werden international als richtungsweisend eingestuft und finden im Entsorgungskonzept der Bundesrepublik ihren direkten Niederschlag. Ziel der Forschung zur Endlagerung radioaktiver Abfälle ist der langfristig sichere Abschluß radioaktiver Stoffe von der Biosphäre. Dabei waren und sind Fragen der Sicherheit sowohl der Anwohner als auch des Betriebspersonals vordringliche Anliegen. Dem Interesse der Öffentlichkeit an diesen Arbeiten kommt die GSF neben einer laufenden Information der Presse und der politischen Mandatsträger auch mit einer intensiven Besucherbetreuung bei Besichtigungen und Grubenfahrten entgegen: das Salzbergwerk Asse ist weltweit die einzige Forschungsanlage ihrer Art, die von jedermann besucht werden kann. Mehr als 15 000 interessierte Bürger nutzen Jahr für Jahr die Gelegenheit, in das Salzbergwerk Asse einzufahren. Darüber hinaus hofft die GSF, mit der vorliegenden Veröffentlichung das Thema der Endlagerung radioaktiver Abfälle interessierten Bürgern näherzubringen.
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