Publicatie Laka-bibliotheek:
Das deutsch-belgisch-niederländische Schnellbrüterprogramm (1981)
| Auteur | SBK, INB |
| Datum | mei 1981 |
| Classificatie | 2.01.8.10/22 (DUITSLAND - KALKAR - ALGEMEEN) |
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Uit de publicatie:
Was ist ein ,,Schneller Natriumgekühlter Brüter’’? Ein Schneller Brüter ist ein fortschrittlicher Kernspaltungsreaktor. Sein besonderer Vorteil besteht darin, daß er das Uran mit Hilfe des Brutprozesses um ein Vielfaches besser ausnutzen kann als alle anderen Kernreaktortypen. Er stellt damit die einzige vorhandene Technik dar, die eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle erschließt. Schneller Natriumgekühlter Brüter Die Kernspaltung erfolgt, um einen hohen Bruteffekt zu erzielen, hauptsächlich mit schnellen Neutronen. Im Gegensatz dazu arbeiten die heute eingesetzten Leichtwasserreaktoren (LWR) überwiegend mit abgebremsten ,,thermischen") Neutronen. Schneller Natriumgekühlter Brüter Da die Neutronen möglichst wenig abgebremst werden sollen, scheidet Wasser wegen seiner Bremswirkung als Kühlmittel aus. In Frage kommen Gas, Wasserdampf oder flüssiges Metall. Alle Länder, die Schnelle Brüter entwickeln, haben sich aus technischen Gründen für das Flüssigmetall Natrium entschieden. Schneller Natriumgekühlter Brüter Alle Kernreaktoren benötigen zur Wärmeerzeugung spaltbares Material. Der einzige natürliche Spaltstoff ist das Uran 235. Es ist mit 0,7% im in der Natur vorkommenden Uran enthalten. Erzeugt ein Reaktor aus dem nicht spaltbaren Uran mehr neuen Spaltstoff als er verbraucht, spricht man von einem Brüter. Nichtbrütende Reaktoren können nur etwa 1% des Natururans in Energie umwandeln, Brüter hingegen ca. 60%, d.h. sie können die Uranreserven um das 60 fache strecken.
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