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Publicatie Laka-bibliotheek:
Salzstock Gorleben: als Endlager geeignet? (1992)

AuteurBundesamt für Strahlenschutz
Datum1992
Classificatie 2.01.8.30/18 (DUITSLAND - GORLEBEN - ALGEMEEN)
Voorkant

Uit de publicatie:

1. Einleitung

In den 60er Jahren wurde in der Bundesrepublik mit breiter Zustimmung der
politischen Parteien, gesellschaftlichen Gruppen und der Bevölkerung begonnen,
einen wesentlichen Teil unseres elektrischen Stromes durch Kernenergie zu erzeugen.

Im Juni 1961 speiste das erste deutsche Kernkraftwerk, das VAK Kahl, erstmals 
Strom in das Netz ein. Am 3. Oktober 1990, dem Tag der Herstellung der deutschen
Einheit, gab es in den alten Bundesländern 21 Kernkraftwerke, die mit einer Netto-
Leistung von 21.250 MWe mehr als ein Drittel des Strombedarfs deckten.

In der ehemaligen DDR begann die Erzeugung von elektrischem Strom aus 
Kernenergie 1966 mit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Rheinsberg. Im 
Oktober 1989 waren fünf Kernkraftwerke mit 1.800 MWe in Betrieb, sechs weitere 
mit 3.750 MWe waren im Bau unterschiedlich weit fortgeschritten bzw. bereits im 
Probebetrieb. Nach eingehenden Sicherheitsüberprüfungen, die ernste 
Sicherheitsdefizite und teilweise auch Mängel in der Betriebsführung ergaben, 
wurden die Kernkraftwerke während des Jahres 1990 abgeschaltet; die noch im 
Bau befindlichen Kernkraftwerke werden nicht fertiggestellt

Neben dem sicheren Betrieb von Kernkraftwerken ist die Entsorgung der radioaktiven
Abfälle eine wichtige Voraussetzung für die friedliche Nutzung der Kernenergie. Dies 
wurde schon Mitte der 50er Jahre erkannt, als die nukleare Forschung in der
Bundesrepublik gerade begann.

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