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Gorleben. Bilder van Leben und Widerstand (1979)
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| Datum | 1979 |
| Classificatie | 2.01.8.39/06 (DUITSLAND - GORLEBEN - ACTIES) |
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Uit de publicatie:
Gorleben ist zu einem Begriff geworden! Der Name dieses kleinen Dorfes im Landkreis Lüchow-Dannenberg steht für die Pläne der bundesdeutschen Atomindustrie, von Bundesregierung und Landesregierungen, dort eine 'Wiederaufbereitungsanlage (WAA) für abgebrannte Kernbrennstoffe' oder, wie es in einer neueren offiziellen Sprachschöpfung bezeichnet wird, ein 'Nukleares Entsorgungszentrum' (NEZ) zubauen. Nach Ansicht der Betreiberfirma 'Deutsche Gesellschaft für Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen' (DWK) gibt es keine Alternative zu diesem Projekt. Es sei der 'beste Weg, um die radioaktiven Abfälle zu minimieren und auf diese Weise die Umwelt am allerwenigsten zu belasten'. Einer drohenden Energieknappheit könne man nur dadurch begegnen, wenn man die vorhandenen Uranvorräte durch die Nutzung des in den abgebrannten Brennstäben noch vorhandenen spaltbaren Materials (Uran 235, Plutonium) strecke und vor allem das künstlich erzeugte Plutonium dem Brennstoffkreislauf wieder zuführe. Um dieses Vorhaben verwirklichen zu können, will die DWK eine Anlage bauen, die von ihren Ausmaßen, ihrer Technik und der von ihr ausgehenden Gefährdung her einmalig in der Menschheitsgeschichte ist: -auf einer Fläche von 12 qkm sollen 68 bombensichere Bunker entstehen, hinter deren meterdikken, fensterlosen Stahlbetonwänden der radioaktive Müll bearbeitet werden soll. Die Gebäude sollen bis zu 230 m lang, 170 m breit und 65 m hoch werden. Ihre Baumasse entspräche der von 5.000 niedersächsischen Bauernhäusern. überragt würde die Atommüllfabrik von einer Reihe Schornsteine, deren höchster 200 m werden soll.
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