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Nachgefragt; neutronenquelle FRM-II
| Auteur | Technische Universität München |
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| Classificatie | 2.01.9.78/01 (DUITSLAND - GARCHING (FRM-II)) |
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Uit de publicatie:
Vorwort Neutronenforschung an der Schwelle zum 21. Jahrhundert Ausgangs- und Mittelpunkt des TU-Campus Garching Fast 40 Jahre ist es nun her, daß in Bayern mit dem Bau eines Forschungsreaktors das erste Kapitel im Buch der Neutronenforschung Deutschlands aufgeschlagen wurde. Als Standort hatte man sich für den Norden Münchens entschieden. Das »Atom-Ei«, in wissenschaftlichen Kreisen »FRM« genannt, kam in die Nähe des damals noch kleinen Bauerndorfes Garching. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich viel geändert. Die Neutronenquelle hat wichtige Impulse für Wissenschaft und Wirtschaft in Bayern und weit darüber hinaus geliefert. Während der ersten 10 Jahre war Prof. Dr. Heinz Maier-Leibnitz der wissenschaftliche Leiter. Bei ihm forschten am »Atom-Ei« hervorragende Wissenschaftler. Viele zählen heute international zu den besten ihres Faches. Clifford G. Shull, der im Jahre 1994 zusammen mit Bertram N. Brockhouse mit dem Physik-Nobelpreis für die Entwicklung von Neutronenstreutechniken geehrt wurde, hat an der TU München Seminare und Vorlesungen gehalten. Die Neutronenquelle brachte viele Forschungsinstitute nach Garching. Heute ist der Campus mit dem Forschungsgelände rund um das Atom-Ei mit Einrichtungen der beiden großen Münchner Universitäten und der Max-Planck-Gesellschaft sowie außeruniversitären Forschungsinstituten eine der größten und modernsten Forschungs- und Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum. Neue Einrichtungen werden dazukommen: Der Neubau der Fakultät Maschinenbau der Technischen Universität München (TUM) wurde im Jahre 1994 begonnen. Mit den Wissenschaftlern kamen auch Handel, Gewerbe und Industrie: Aus dem ehemaligen Dorf Garching ist eine prosperierende und weltbekannte Stadt geworden. Inzwischen findet sich das »Atom-Ei« auch im Garchinger Stadtwappen wieder.
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