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Versuchsatomkraftwerk Kahl (1961)
| Auteur | Atom |
| Datum | 1961 |
| Classificatie | 2.01.9.90/01 (DUITSLAND - REST INSTALLATIES) |
| Voorkant |
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Uit de publicatie:
Versuchsatomkraftwerk Kahl PLANUNG DES VERSUCHSATOMKRAFTWERKS KAHL VDN DR. -IN6. DR. PHIL. H. MANDEL, ESSEN*) Das Versuchsatomkraftwerk Kahl hat eine lange Vorgeschichte, die, wie bei den meisten Projekten auf dem Atomgebiet, bis in die Tage vor der 1. Internationalen Konferenz über die friedliche Nutzung der Atomenergie in Genf zurückreicht. Über diese Phase vor der Bestellung der Anlage sei zunächst einiges berichtet. Als in den Jahren 1950 bis 1954 Nachrichten über eine mögliche Nutzung der Kernspaltungsenergie zur Stromerzeugung immer häufiger und viel versprechender wurden, begann die Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk A.G. (RWE), Essen, diese Probleme eingebend zu studieren und zu untersuchen, welche Konsequenzen daraus für die Energiewirtschaft gezogen werden können. Auf diese Zeit eines intensiven Literaturstudiums folgte ab Herbst 1955 eine enge Fühlungnahme mit amerikanischen und englischen Herstellerfirmen von Reaktoranlagen mit dem Ziel, Möglichkeiten für die Errichtung eines Atomkraftwerkes festzustellen, das uns die ersten eigenen Erfahrungen im Bau und Betrieb solcher Anlagen liefern könnte. Bezüglich der Größe war zu berücksichtigen, daß damals nirgends in der Welt eine größere Atomkraftwerksanlage existierte und noch viel weniger eine wirtschaftliche Anlage. Unser Reaktor sollte dabei zur Vermeidung unnötiger Kosten und Risiken so klein werden wie möglich und so groß wie nötig, um Erfahrungen zu sammeln, die auf spätere Großprojekte übertragbar sind. Dieser Forderung entsprachen Reaktoren mit angereichertem Uran, da Natururanreaktoren aus physikalischen Gründen mit vertretbarem spezifischem und absolutem Aufwand nur für größere Leistungen gebaut werden können. Diese Überlegungen führten im Februar 1956 zur Anfrage eines Versuchsatomkraftwerkes von rd. 10000 ekW mit angereichertem Uran bei zehn amerikanischen bzw. englischen Herstellerfirmen. Hierauf gingen sieben Angebote bei uns ein, von denen sich drei auf einen Druckwasserreaktor, zwei auf einen Siedewasserreaktor und je eines auf einen Natriumgraphitreaktor und einen homogenen Lösungsreaktor bezogen1).
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