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Umweltbewegung und Anti-AKW Beweging in der Schweiz (2004)
| Auteur | Renato Steck, David Kieffer |
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| Datum | 2004* |
| Classificatie | 2.12.1.10/04 (ZWITSERLAND - OPINIE) |
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Uit de publicatie:
1. Kurze Vorgeschichte Es war in der Schweiz kein Novum, als sich Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre Leute für den Umweltschutz einzusetzen begannen, neu war aber die Intensität, die Motivation vieler Mitstreiter und die Dynamik einer Bewegung. Gemäss Marco Giugni kann man die gesamte Naturschutz-Bewegung in drei Richtungen unterscheiden: (1) Die erste Richtung widmet sich einzig dem Schutz und Erhalt der Umwelt. Sie war auch schon vor 1968 das Terrain der Umweltverbände wie dem Schweizerischen Bund für Naturschutz (SBN - seit 1909), dem Heimatschutz (seit 1905) oder dem WWF (seit 1961) gewesen. Die zweite Richtung ist die politische Ökologie, mit der wir uns vorderhand auseinandergesetzt haben. Sie bedient sich neuer Protestformen (Bsp. Greenpeace), bezieht die Bevölkerung aktiv mit ein und wird nach Meinung von Markus Furrer gekennzeichnet durch 3 prägende Merkmale. (2) Ihre Bewegung bearbeitet gemäss Rene Levy "Altneuland"(3), d.h., dass sich in der Schweiz nach 1968 ein neuer Kreis von Umweltschützerinnen mehrheitlich mit Themen auseinandersetzt, die schon vorher aktuell gewesen sind. Allerdings kommen zu den alten Themen wie Luftverunreinigung, Lärmimmission, Erhaltung von Fluss- und Seenlandschaften und Tierschutz durchaus auch neue, wie bspw. Fragen der Raumplanung oder des Landschaftsschutzes, hinzu. Sie entsteht als Antwort einer neuen Generation auf vorher nicht wahrgenommene oder dagewesene Gefahrendimensionen. (Ulrich Beck)(4) Erst nach 1968 hat die Umweltbewegung damit begonnen, Umwelt- mit Gesellschaftsfragen zu verknüpfen. (Karl-Werner Brand)(5) Die dritte Richtung bezeichnet Giugni schlicht als "umweltbewusst". Sie hat sich von der Ideologie der 60er und 70er Jahre gelöst und strebt innerhalb des politischen Systems pragmatische Problemlösungen an.*) Geschatte datum
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