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Tsjernobyl und die Folgen für Österreich (1986)
| Auteur | Bundesmin. für Gesundheit und Umweltsch |
| Datum | november 1986 |
| Classificatie | 2.34.8.30/15 (TSJERNOBYL - GEVOLGEN REST EUROPA - ALGEMEEN) |
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Uit de publicatie:
Vorwort Der Reaktorunfall in Tschernobyl hatte auf Österreich schwerwiegende Auswirkungen. Ab dem 29. April 1986 wurde Österreich von stark radioaktiv belasteter Luft überflutet und durch lokale Niederschläge entsprechend den geographischen Gegebenheiten sehr unterschiedlich kontaminiert. Nach den bisher vorliegenden Unterlagen zählt Österreich zu den in Europa am stärksten betroffenen Staaten. Die Kontamination in Österreich war in einer Größenordnung, die es notwendig machte, Maßnahmen zur Minimierung der Strahlenbelastung der Bevölkerung zu ergreifen. Von Anfang an war klar, daß der weitaus größte Anteil über die Nahrungsmittel (Ingestion) zu erwarten war. Deshalb waren Maßnahmen zur Abwehr der Strahlenbelastung vor allem auf die Minimierung der Ingestionsdosis gerichtet und es mußten Grenzwerte der radioaktiven Belastung von Lebensmitteln festgesetzt werden. Die Grenzwertfestsetzung erfolgte in Österreich nach dem Grundsatz, besonders die Risikogruppen der Bevölkerung - z.B. Kinder - möglichst wirksam zu schützen. Im vorliegenden Bericht wird versucht, einen Überblick über den Ablauf der Ereignisse und eine Übersicht über die bisherigen Meßergebnisse der radioaktiven Belastung der Umwelt und der Lebensmittel zu geben. Nach einer kurzen Beschreibung des Unfallhergangs wird ein Überblick über die meteorologische Situation nach dem Reaktorunfall gegeben. Weiters werden die Überwachung Österreichs auf radioaktive Belastung, die Ziele der Strahlenmeßtätigkeit, sowie die Ausgangssituation in Österreich und die ersten Messungen beschrieben.
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