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Energie für ein neues Jahrtausend (1981)
| Auteur | Edward Teller |
| Datum | 1981 |
| Classificatie | 3.01.0.00/12 (VS - ALGEMEEN) |
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Uit de publicatie:
Einleitung Dieses Buch soll über ein umstrittenes und komplexes Thema informieren. Ich erhebe keinen Anspruch auf Objektivität. Ich habe Schlüsse gezogen, und diese persönlichen Schlußfolgerungen beeinflussen natürlich meine Darstellung. Ich bin durchaus voreingenommen, sogar in mehr als einer Hinsicht. Meine wichtigsten Schlüsse und meine Voreingenommenheit sollte ich am besten gleich zu Anfang darstellen. Den Vereinigten Staaten, den demokratischen Industrieländern und besonders der Dritten Welt droht eine Energiekrise. Wenn wir sie nicht überwinden, wird es zu fürchterlichen Folgen kommen. Die Krise läßt sich aber beilegen, und die Vereinigten Staaten können sehr viel dazu beitragen: zum einen dank der reichhaltigen Naturschätze in Amerika, aber noch mehr im Sinne der alten amerikanischen Tradition praktischer Innovation, einer Tradition, die alles Herkömmliche zerstört, um etwas Besseres an seine Stelle zu setzen. Die bedeutendste amerikanische Erfindung ist vielleicht die ständige gewaltlose Revolution. Ich bin sehr für gewaltlose Revolution. Zur Lösung der Energiekrise gibt es kein Patentrezept. Energiesparen allein reicht nicht. Erdöl reicht nicht. Kohle reicht nicht. Kernenergie reicht nicht. Sonnenenergie und Erdwärme reichen nicht. Neue Gedanken und Entwicklungen allein tun es auch nicht. Nur die richtige Kombination aller dieser Faktoren kann es schaffen. Der gegenwärtige Zustand im Energiewesen erinnert mich an die Lage eines Halbwüchsigen, der nicht weiß, ob er wachsen will oder nicht, zu radikalen Lösungen neigt, übertreibt, in Verzweiflung versinkt. Aber seine Schwierigkeiten sind nicht unüberwindlich. Die Lösung liegt vor allem in der richtigen Mischung. Weil dies Buch aus Vorträgen entstanden ist, ist das Material etwas buntscheckig, und manchmal passen Kapitel nicht ganz zueinander. Das Thema ist vielschichtig, was auch nicht gerade zur Einheitlichkeit der Teilgebiete beiträgt. Ich will deshalb hier versuchen, den Stoff kurz in einer Übersicht zusammenzufassen. Der Leser kann dann vielleicht besser dem roten Faden folgen, der sich durch das Buch zieht, auch wenn er manchmal zu verschwinden scheint. In den ersten drei Kapiteln wird die Wiege der Energie, werden ihre turbulenten Ursprünge geschildert. Dieser Teil soll nicht zu einer Lösung beitragen. Ich meine auch, daß er vorurteilsfrei ist. Obwohl er keine Problemlösung bringt, erleichtert er doch hoffentlich dem Leser das Verständnis dieser Fragen.
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