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Die umweltradioaktivität im Ostthüringer Bergbaugebiet (1996)
| Auteur | Bundesamt für Strahlenschutz |
| Datum | oktober 1996 |
| Classificatie | 2.01.5.10/02 (DUITSLAND - URANIUMMIJNBOUW) |
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Uit de publicatie:
1. Vorbemerkung In Sachsen und Thüringen hat der Bergbau eine lange Tradition. Bereits seit dem frühen Mittelalter wurden Erze von Zinn, Silber, Wismut, Kobalt und Nickel geschürft. Ursache für die Erzvorkommen ist die besondere geologische Struktur dieser Gebiete, deren wesentliches Merkmal die häufig zu findenden Vergesellschaftungen der Erze mit Uranmineralien sind. Diese geologische Situation war Ausgangspunkt des Uranerzbergbaus, der bald nach dem zweiten Weltkrieg mit großer Intensität einsetzte. Die Gewinnung der Erze erfolgte zum Teil im Tagebau, überwiegend jedoch im untertägigen Abbau. Es entstanden zahlreiche Betriebsanlagen, Schächte, Transport- und Lagereinrichtungen. Die Erze wurden in Aufbereitungsanlagen verarbeitet, deren Prozeßrückstände in industriellen Absetzanlagen abgelagert wurden. Augenscheinlichstes Erbe des Uranerzbergbaus sind Hunderte von Abraumhalden. Die Ableitung und Freisatzung radioaktiver Stoffe aus den bergbaulichen Betrieben und deren Hinterlassenschaften kann zu Veränderungen der Umweltradioaktivität führen und bedarf deshalb der Überwachung. Natürliche Gegebenheiten und Bergbaufolgen tragen somit, oft kaum differenzierbar, zur Strahlenexposition der Bewohner dieser Gebiete bei.
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