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Bericht über das in der BRD geplante Entsorgungszentrum für ausgediente Brennelemente aus Kernkraftwerken (1977)
| Auteur | DWK |
| Datum | september 1977 |
| Classificatie | 2.01.8.30/11 (DUITSLAND - GORLEBEN - ALGEMEEN) |
| Voorkant |
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Uit de publicatie:
1. Einführung
1.1 Notwendigkeit des nuklearen Entsorgungszentrums
Die Bundesregierung ist bei der Festlegung ihrer Energieprogramme und deren
Fortschreibung davon ausgegangen, daß eine gesicherte Energieversorgung
Voraussetzung für den Bestand und die weitere Entwicklung des Lebensstandards
der deutschen Industriegesellschaft ist. Da eine langfristige Sicherung der
Energieversorgung auf der Basis von Wasserkraft, Kohle, öl oder Gas nicht
ausreichend möglich ist, müssen neuartige Energiequellen genutzt werden. Auf
absehbare Zeit steht nur die Kernenergie zur Verfügung, um die Stromversorgung
zu gewährleisten.
Bei realistischer Betrachtung ergibt sich aus heutiger Sicht für die in
Kernkraftwerken erzeugte elektrische Energie :
- bis Ende 1977 im Betrieb eine Leistung von 8 922 MW
- für die im Bau befindlichen eine Leistung von 14 537 MW
- davon verzögert bzw. verhindert 7 053 MW
Nach einer dreijährigen Standzeit im Reaktor zur Energiegewinnung werden die
ausgedienten Brennelemente ausgeladen, d.h. das Kernkraftwerk wird entsorgt.
Die Entsorgung der Kernkraftwerke erfolgte bisher durch folgende
Wiederaufarbeitungsanlagen:
Windscale - BNFL - Großbritannien
Cap de la Hague - COGEMA - Frankreich
Mol- EUROCHEMIC - Belgien
WAK - GWK - Karlsruhe
Bei der zunehmenden Eigenbeanspruchung werden die ausländischen Anlagen in
Zukunft nur noch in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen. Zwar laufen erfolg
versprechende Verhandlungen mit Frankreich und England, um die Entsorgung der
deutschen Kernkraftwerke für die achtziger Jahre zu gewährleisten, doch
längerfristig wird die Entsorgung im Ausland nicht möglich sein.
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