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Warum der Salzstock Gorleben als Atommülldeponie ungeeignet ist (1978)
| Auteur | Eckhard Grimmel |
| Datum | december 1978 |
| Classificatie | 2.01.8.30/12 (DUITSLAND - GORLEBEN - ALGEMEEN) |
| Opmerking | Zweite und Erweiterte Fassung des Gutachtens vom Dezember 1978. Öko-Bericht |
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Uit de publicatie:
1. VORBEMERKUNG Als Folge des Betriebs von Kernkraftwerken entstehen große Mengen radioaktiver Abfälle, welche aus der Biosphäre entfernt werden müssen, weil sie beim Kontakt mit Lebewesen Krebs und Erbschäden verursachen. Ein sicherer Abschluß des Atommülls muß für Zeiträume von einigen Hundert bis zu Hunderttausenden und Millionen Jahre gewährleistet sein, je nachdem welcher Gehalt an Plutonium (und Transuranen) in ihm vorhanden ist. Trotz intensiver internationaler Forschung ist es bis heute nicht gelungen, eine befriedigende Lösung des Problems der Endlagerung radioaktiver Abfälle zu finden. In der Bundesrepublik Deutschland glaubt man, das Problem dadurch lösen zu können, daß man die radioaktiven Abfälle in Salzstöcke einlagert. Seit 1967 wird das ehemalige Salzbergwerk "Asse II" als "Versuchs-Endlager" für schwach- und mittelaktive Abfälle betrieben. Da mit dem Absaufen des Grubengebäudes zu rechnen ist (Jürgens 1979), sucht man nach einem neuen Salzstock, der von Anfang an nur der nuklearen Endlagerung und nicht erst der Stein- oder Kalisalzgewinnung dienen soll. So meint man, im Atommüllbergwerk alle Gefahren von Wassereinbrüchen und andere Schwierigkeiten umgehen zu können, mit denen der Salzbergbau seit elf Jahrzehnten bis heute zu kämpfen hat. Nachdem zuerst die Salzstöcke Wahn (Emsland), Lichtenhorst (bei Nienburg/Weser) und Weesen-Lutterloh (bei Celle) in die engere Wahl gekommen waren, schlug die Niedersächsische Landesregierung im Februar 1977 den Salzstock Gorleben als Deponie für radioaktive Abfälle und die Region Gorleben als Standort für eine Wiederaufarbeitungsanlage, Plutonium-Brennelementefabrik, Abfallkonditionierungsanlage, usw., ein sogenanntes "integriertes nukleares Entsorgungszentrum" (NEZ) vor.
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