Publicatie Laka-bibliotheek:
Gorleben als Entsorgungs und Endlagerstandort. Die Niedersächsische Auswahl- und Entscheidungsprozess 1976/1977
(2010)
| Auteur | A.Tiggemann |
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| Datum | mei 2010 |
| Classificatie | 2.01.8.30/28 (DUITSLAND - GORLEBEN - ALGEMEEN) |
| Voorkant |
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Uit de publicatie:
Einleitung Als der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht am 22. Februar 1977 die Kabinettsentscheidung vom gleichen Tag verkündete und Gorleben als „vorläufigen Standort für eine mögliche Anlage zur Entsorgung der bundesdeutschen Kernkraftwerke“ benannte (1), geschah das für die Öffentlichkeit überraschend. Seitdem wurde viel über die Motive und den Ablauf der Standortauswahl spekuliert; charakteristisch ist die Bezeichnung des Auswahlprozesses als „ungelöstes Rätsel“. (2) Dieses Rätsel konnte schon bisher zum größten Teil gelöst werden. (3) Dennoch war eine detaillierte Darstellung des niedersächsischen Entscheidungsprozesses aus zeithistorischer Forschungsperspektive bisher Stückwerk, da - aus grundsätzlichen Erwägungen heraus - die zentralen Akten der Niedersächsischen Landesregierung verschlossenblieben, welche den Standortauswahlprozess betreffen. (4) Zwar konnte bereits beispielsweise der bis Ende der 1990er Jahre weitgehend un- bekannte niedersächsische Auswahlprozess in die Diskussion eingebracht werden (5); eine detaillierte Darstellung der Vorgehensweise und eine kritische Bewertung war auf der schmalen Quellengrundlage jedoch nur eingeschränkt möglich. (6)
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