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Risiken der Kernenergie
| Auteur | atomwirtschaft |
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| Classificatie | 6.01.3.00/26 (VEILIGHEID - ALGEMEEN) |
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Uit de publicatie:
Vorwort Der schwere Störfall im Kernkraftwerk TMI-2 bei Harrisburg hat nicht nur in den USA eine Reihe grundlegender Fragen zur Sicherheit der Kernkraftwerke ausgelöst. Vielerlei neue Anstrengungen wurden unternommen, um die Risiken der Kernenergienutzung noch besser und genauer zu erkennen und durch sich daraus ergebende Maßnahmen weiter zu verringern. Hieran sind Naturwissenschaftler und Techniker in Forschung und Entwicklung und in Konstruktion und Bau der Anlagen ebenso beteiligt wie die Fachleute in den für Genehmigung, Begutachtung und Überwachung zuständigen Behörden und anderen Organisationen, die ihrerseits allerdings keineswegs alle selbst Naturwissenschaftler oder Techniker sind. Ein wichtiges Wort bei der Entscheidung über die Beurteilung der Risiken der Kernkraftwerke sprechen schließlich auch die Juristen in den zuständigen Gerichten. Es zeigt sich dabei, daß die Denk- und Arbeitsweise der Naturwissenschaftler und Techniker von anderen, nicht so Ausgebildeten oft nicht oder nur mit Einschränkung verstanden wird. Dies ist z.T. den Beteiligten nicht einmal bewußt. Deshalb ist der erste Aufsatz, der Vortrag eines Physikers vor Juristen, über diesen Zuhörerkreis hinaus von großer Bedeutung für die Diskussion über die Risiken der Kernenergie. Der Aufsatz erläutert nicht nur, was z.B. Techniker unter »gesicherter Erkenntnis « oder »Ausgewogenheit« verstehen und verstehen müssen. Er erläutert auch, was das deterministische Konzept und was die Wahrscheinlichkeitswertungen für die Bestimmung des Risikos bedeuten. Eine besondere Rolle spielt dabei die Deutsche Risikostudie. deren Grundzüge und Ergebnisse der zweite Aufsatz darstellt. Es sei hier nur erwähnt, daß diese Studie schon vor Harrisburg das Problem des Druckentlastungsventils aufzeigte, das für den TMI-2-Störfall so ausschlaggebend wurde. Risikostudien können. wie es in dem Aufsatz heißt, »keine Aussage darüber machen, ob das mit Kernkraftwerken verbundene Risiko von der Gesellschaft akzeptiert wird. Sie können aber wesentlich dazu beitragen, die Diskussion um die Frage, wie sicher sind Kernkraftwerke, zu versachlichen«.
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