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Die Erdbebengefärdung: grenznaher Atomkraftwerke (2000)
| Auteur | H.Högelsberger, Anti-Atom_international |
| Datum | 2000 |
| Classificatie | 6.01.3.40/25 (VEILIGHEID - REACTOREN - OOSTEUROPEES ALGEMEEN) |
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Uit de publicatie:
Zusammenfassung In dieser Broschüre wird die Erdbebengefährdung der grenznahen Atomkraftwerke Temelin (Tschechische Republik), Krsko (Slowenien), Bohunice und Mochovce (beide Slowakei) anhand von öffentlich zugänglicher Fachliteratur analysiert. Auf den ersten Blick erscheint der Standort des im Bau befindlichen südböhmischen Atomkraftwerkes Temelin inmitten der Böhmischen Masse als unproblematisch. Die offiziellen Unterlagen über die zu erwartenden Erdbeben widersprechen einander allerdings, sodass eine Reihe von Fragen offen bleibt. Zudem sind in älteren Karten "bekannte jüngere tektonische Linien" und "seismisch mobile Zonen" eingezeichnet, die einer Erklärung bedürfen. Die Auslegung gegen Erdbeben ist jedenfalls unzureichend. Der Bau des slowenischen AKW Krsko basiert auf fehlerhaften geologischen Angaben. Aus diesem Grund verlangt sogar die EU neue seismische Studien. Es ist erwiesen, dass stärkere Erdbeben auftreten können, als beim Bau von Krsko offiziell berücksichtigt wurden. Besonders dramatisch ist die Situation im Falle des slowakischen Atomkraftwerkes Bohunice. Obwohl es direkt an einer aktiven Störung liegt, wurde dies beim Bau überhaupt nicht berücksichtigt. Nun soll die Erdbebenresistenz auf ein höheres, aber trotzdem unzureichendes Niveau angehoben werden. Auch bei Mochovce - dem zweiten Atomkraftwerk der Slowakei - war die ursprüngliche Erdbebenauslegung viel zu gering. Die nachträgliche Erhöhung der Erdbebenresistenz ist nach Ansicht internationaler Experten nicht weitgehend genug. Auffällig ist, dass sich die Kraftwerksbetreiber zur Rechtfertigung ihrer unzureichenden Vorkehrungen gegen Erdbeben stets auf die Empfehlungen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) berufen. Dies zeigt einmal mehr, dass das Hauptanliegen der IAEO die Förderung und der Betrieb von Atomanlagen und nicht deren größtmögliche Sicherheit ist.
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