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Gorleben- Erkundung eines Salzstocks
| Auteur | DBE |
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| Classificatie | 2.01.8.30/08 (DUITSLAND - GORLEBEN - ALGEMEEN) |
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Uit de publicatie:
Radioaktivität Eine Folge der Industriegesellschaft: Abfall In unserer modernen Industriegesellschaft entsteht Tag für Tag Abfall in den Haushalten, den Gewerbebetrieben und den Industrieunternehmen. Dieser Abfall muß sicher beseitigt werden- besonders dann, wenn von ihm Gefahren für Mensch und Umwelt ausgehen könnten. Das gilt zum Beispiel für chemische und radioaktive Abfälle. Ein Teil der radioaktiven Abfälle in der Bundesrepublik stammt aus der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung. Gegenwärtig sind bei uns neunzehn Kernkraftwerke in Betrieb und vier im Bau befindlich. Die Anlagen zur Versorgung und Entsorgung der Kernkraftwerke wie Brennelementfertigung und Wiederaufarbeitung verursachen ebenfalls radioaktive Abfälle. Schließlich fallen bei der Stillegung von Kernkraftwerken nochmals solche Abfälle an. Ein weiterer Teil der radioaktiven Abfälle stammt aus Medizin, Forschung und Industrie. Schon seit langem werden radioaktive Substanzen in der Medizin zur Erkennung und Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Auch die Forschung arbeitet mit solchen Substanzen, und in der Industrie dienen sie beispielsweise zur Produktionskontrolle. Radioaktive Abfälle werden in wärmeentwickelnde und nicht wärmeentwickelnde Abfälle unterteilt. Sie unterscheiden sich nach ihrer Herkunft, nach ihrer Art und werden in unterschiedlichen Behältnissen verschiedenartig fixiert. Im Jahr 2000 ist mit einer kumulierten Menge konditionierter radioaktiver Abfälle von etwa 240 000 m3 zu rechnen, von denen etwa 3% zu den wärmeentwikkelnden Abfällen zu rechnen sind.
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